Nur für Laborforschung · nicht zur Anwendung bei Mensch oder Tier Analysenzertifikat lesen · worauf vor dem Kauf zu achten ist
Peptorium.eu Peptide in Forschungsqualität · EU
BPC-157, 5 mg

Beispielabbildung. Das Etikett zeigt die aktuelle Charge.

Pentadekapeptid · CAS 137525-51-0

BPC-157 kaufen: Identität und Zertifikat prüfen

Nur zu Forschungszwecken

Synthetisches Peptid aus fünfzehn Aminosäureresten, CAS 137525-51-0, dessen Sequenz einem Abschnitt des im Magensaft beschriebenen BPC-Proteins entspricht. In der EU nicht als Arzneimittel zugelassen. Material für Forschungszwecke.

Größe
  • 5 mg
  • 10 mg
  • 20 mg
  • 5 × 5 mg
  • Nur zu Forschungszwecken

    Materialien für Labor- und In-vitro-Forschung. Sie sind keine Arzneimittel, keine Nahrungsergänzungsmittel und keine Medizinprodukte und nicht zur Anwendung bei Menschen oder Tieren bestimmt. Material dieser Art ist ausschließlich für Forschungs- und Laborzwecke bestimmt.

    Ein Zertifikat je Charge Ein Bericht gilt für die Nummer auf dem Etikett und für keine andere.
    Reinheit und Peptidgehalt Zwei verschiedene Angaben. Wer nur die erste nennt, hat die leichtere beantwortet.
    Masse statt Name Erst die Massenspektrometrie sagt, welche Verbindung in der Flasche liegt.
    An der Quelle prüfbar Ein Befund, den allein der Anbieter zeigt, ist vom Anbieter nicht unabhängig.

    Über dieses Material

    BPC-157 ist ein synthetisches Peptid aus fünfzehn Aminosäureresten mit der Sequenz GEPPPGKPADDAGLV und der CAS-Nummer 137525-51-0. Es besitzt in der Europäischen Union keine Zulassung als Arzneimittel und ist auch kein Nahrungsergänzungsmittel. Vor einem Kauf lassen sich drei Dinge prüfen: die Identität über die Masse, die Analytik über das Chromatogramm und die Herkunft der Zahlen.

    Nomenklatur: BPC-157, Body Protection Compound, PL 14736

    Die Abkürzung BPC steht für Body Protection Compound. Der Name stammt aus der Herkunftsbeschreibung der Sequenz und ist keine Aussage über eine Wirkung; er beschreibt, wo das Ausgangsprotein gefunden wurde, und sonst nichts. Die angehängte 157 bezeichnet den Abschnitt. In älteren Veröffentlichungen und in Patentschriften läuft dieselbe Verbindung als PL 14736, gelegentlich auch als PL-10 oder schlicht als Pentadekapeptid BPC 157. Die Schreibweisen „BPC-157“, „BPC 157“ und „BPC157“ bezeichnen dieselbe Sequenz.

    Peptorium fasst die zu dieser Verbindung veröffentlichte Literatur nicht zusammen, überträgt sie nicht auf den Menschen und betreibt keine klinische Forschung. Was diese Seite leisten kann, ist die Prüfung der Angaben, mit denen BPC-157 gehandelt wird.

    Identität: Sequenz, Formel, Masse

    Die Sequenz lautet Gly-Glu-Pro-Pro-Pro-Gly-Lys-Pro-Ala-Asp-Asp-Ala-Gly-Leu-Val, im Einbuchstabencode GEPPPGKPADDAGLV. Die Summenformel ist C62H98N16O22, öffentlich nachschlagbar unter PubChem CID 9941957, die berechnete Masse liegt bei 1419,53 g/mol, die CAS-Nummer bei 137525-51-0. Die Sequenz enthält kein Cystein; das Molekül trägt daher keine Disulfidbrücken, was es in wässrigen Lösungen unkompliziert macht.

    Die CAS-Nummer ist der Anker, den ein Käufer benutzen sollte, weil sie sich anders als ein Handelsname nicht dehnen lässt. Der Nutzen einer eindeutigen Kennung zeigt sich dort, wo sie fehlt: TB-500 bezeichnet sowohl das vollständige Thymosin beta-4 als auch ein kurzes Fragment, deren Massen sich um mehr als den Faktor fünf unterscheiden, und CJC-1295 gibt es mit und ohne DAC-Komplex. Ein Angebot, das einen Namen nennt und keine Masse, hat nicht gesagt, welches der beiden es beschreibt. Dieselbe Frage in derselben Reihenfolge steht auf der Seite zu Retatrutid.

    Beim Peptid selbst kommt eine zweite Unterscheidung hinzu, die selten offengelegt wird: dasselbe Peptid wird als Salz gehandelt, und das Gegenion aus Synthese und Aufreinigung - meist Acetat oder Trifluoracetat - wird mitgewogen. Deshalb ist der Peptidgehalt eine eigene Angabe und nicht aus der Reinheit ableitbar. Wer nur die Reinheit nennt, hat über die tatsächlich vorhandene Peptidmenge nichts gesagt.

    Zulassungsstatus in der Europäischen Union

    BPC-157 besitzt in der Europäischen Union keine Zulassung als Arzneimittel. Zulassungen erteilt entweder die Europäische Kommission auf Empfehlung der EMA im zentralisierten Verfahren oder eine nationale Behörde; in Deutschland ist das das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, das nach dem Arzneimittelgesetz entscheidet. Die EMA beschreibt beide Verfahrenswege und führt die zentral zugelassenen Präparate in einer öffentlichen Datenbank. Die Suche dauert eine Minute und ist die einzige Auskunft in dieser Sache, die nicht von einem Verkäufer stammt.

    Die Rechtsfolge steht im Arzneimittelgesetz. § 21 AMG lässt das Inverkehrbringen eines Fertigarzneimittels nur zu, wenn es zugelassen ist; § 73 AMG verbietet daneben das Verbringen zulassungspflichtiger Ware in den Geltungsbereich des Gesetzes. Der entscheidende Satz steht aber in § 2 AMG: die Einordnung folgt auch der Darstellung. Was als zur Anwendung beim Menschen bestimmt präsentiert wird, wird nach diesem Gesetz beurteilt, gleichgültig, welcher Aufdruck auf der Flasche steht und welche Zweckangabe im Fußbereich der Seite.

    Was „nur für Forschungszwecke“ rechtlich bedeutet - und was nicht

    „Nur für Forschungszwecke“ ist im deutschen Recht keine Zulassungskategorie und kein Status, den eine Behörde vergibt. Es ist eine Zweckangabe des Anbieters, und ihre rechtliche Bedeutung erschöpft sich darin, dass sie der Darstellung im Sinne des Arzneimittelgesetzes entgegensteht: die Ware wird nicht als zur Anwendung beim Menschen bestimmt präsentiert.

    Was der Satz nicht bedeutet, ist die längere Liste.

    • Er bedeutet nicht, dass eine Anwendung beim Menschen zulässig wäre. Er sagt das Gegenteil.
    • Er bedeutet nicht, dass eine Behörde die Ware geprüft hätte. Geprüft hat sie niemand außer dem Labor, das eine Charge analysiert hat, und auch das nur analytisch.
    • Er repariert keine medizinische Darstellung an anderer Stelle. Ein Shop, der im Fließtext beschreibt, was BPC-157 bei Menschen bewirken soll, wird nach § 2 AMG danach beurteilt; ein Hinweis im Fußbereich ändert daran nichts.
    • Er ist keine Aussage über Reinheit, Gehalt oder Sterilität. Diese Angaben stehen im Analysenzertifikat, oder sie stehen nirgends.
    • Er ändert nichts an den Werberegeln. Das Heilmittelwerbegesetz greift dort, wo etwas als heilkundlich dargestellt wird, und wird in Deutschland überwiegend von Wettbewerbern per Abmahnung durchgesetzt, nicht von einer Behörde.
    • Er befreit den Käufer nicht von der Frage, was er selbst unterschreibt. Auf dieser Seite gehört dazu die Forschungserklärung.

    Peptorium verkauft dieses Material derzeit nicht, veröffentlicht keine Dosierungsangaben und trifft keine Aussage darüber, was es beim Menschen tut. Das ist keine Bescheidenheit, sondern die einzige Position, aus der sich über die Angaben anderer Anbieter überhaupt etwas Nützliches sagen lässt.

    Was ein Analysenzertifikat über eine Charge belegt - und was nicht

    Ein Analysenzertifikat ist die Aufzeichnung eines Labors über eine einzelne Charge, an einem Datum, mit benannten Methoden. Es sagt nichts über die Charge daneben, und es trifft keine Aussage über Wirksamkeit. Zwei Flaschen mit verschiedenen Chargennummern haben zwei Berichte, und der eine sagt über die andere nichts. Der Ratgeber zum Analysenzertifikat geht die einzelnen Angaben der Reihe nach durch.

    Reinheit ist ein Verhältnis, Peptidgehalt ist eine Menge

    Diese Unterscheidung ist der nützlichste Satz auf der ganzen Seite, und in Angeboten wird sie fast nie gemacht. Die Reinheit nach HPLC ist ein Verhältnis: der Anteil des Hauptpeaks an der gesamten erfassten Peakfläche. Sie beantwortet die Frage, wie viel von dem getrennten Material das Zielpeptid ist. Der Peptidgehalt ist eine Menge: der Anteil des gesamten Flascheninhalts, der überhaupt Peptid ist. Der Rest ist Restwasser und das Gegenion.

    Für ein lyophilisiertes Peptid liegt der Gehalt typischerweise deutlich unter der Reinheitszahl, und das ist kein Mangel, sondern der Normalfall der Gefriertrocknung. Wer das nicht weiß, liest eine hohe Reinheitszahl als Aussage über die Menge Peptid in der Flasche, und genau diese Verwechslung wird in Angeboten stillschweigend genutzt. Beide Zahlen gehören nebeneinander, mit ihren Methoden; dazu gibt es einen eigenen Ratgeber.

    Warum ein Chromatogramm mehr behauptet als eine Zahl

    Eine Zahl ist eine Behauptung. Ein Chromatogramm ist eine Behauptung mit Angriffsfläche. Aus der Kurve lässt sich ablesen, ob der Hauptpeak sauber getrennt ist, ob sich die Verunreinigungen auf einen Nebenpeak oder auf ein halbes Dutzend verteilen, ob die Grundlinie ruhig liegt und ob in einem Bereich integriert wurde, in dem überhaupt eine Trennung stattgefunden hat. Zwei Chargen mit derselben Schlagzeile können dabei völlig verschieden aussehen. Wer die Kurve zeigt, kann sich irren und dabei gesehen werden; wer nur die Zahl zeigt, nicht.

    Neben der Reinheit steht die Identität, und dafür ist die Massenspektrometrie zuständig. Ein Bericht, der die gefundene Masse der aus der Sequenz berechneten gegenüberstellt, hat gezeigt, welches Molekül vorliegt. Eine Reinheitszahl allein kann korrekt sein und trotzdem die falsche Substanz beschreiben - eine Probe kann zu 99 % aus einer einzigen Verbindung bestehen und zu 99 % die falsche sein.

    Checkliste vor dem Kauf

    Kein Punkt davon verlangt Fachwissen. Jeder verlangt eine Antwort, die ein Anbieter entweder hat oder nicht hat, und das Ausbleiben der Antwort ist selbst schon eine.

    1. Nach der CAS-Nummer und der Masse fragen. 137525-51-0 und eine gefundene Masse in der Größenordnung von 1419,5 Da neben der berechneten. Fehlt die Gegenüberstellung, ist die Identität nicht belegt, gleich wie hoch die Reinheit angegeben ist.
    2. Reinheit und Peptidgehalt getrennt erfragen. Wer nur einen der beiden Werte nennt, ist entweder nicht ausgestattet, den anderen zu bestimmen, oder hat sich dagegen entschieden.
    3. Nach dem Chromatogramm fragen. Nicht nach der Zusammenfassung, nach der Abbildung.
    4. Prüfen, ob die Chargennummer vom Etikett im Bericht steht - und ob sie sich unabhängig nachschlagen lässt. Ein Bericht ohne Chargenbezug beschreibt irgendeine Charge.
    5. Das Prüfdatum lesen. Ein Bericht, der deutlich älter ist als die Ware, beschreibt eine frühere Ware.
    6. Nach dem Labor fragen und die Antwort prüfen. Ein Auftragslabor bestätigt seinen Bericht auf Anfrage. Einen Bericht, den es nur beim Verkäufer gibt, kann niemand bestätigen.
    7. Die Sprache des Angebots lesen. „Zugelassen“, „für den menschlichen Gebrauch“, Vorher-Nachher-Bilder oder eine Mengenempfehlung sind keine Verkaufsargumente, sondern Hinweise darauf, dass der Anbieter die Rechtslage entweder nicht kennt oder in Kauf nimmt.
    8. Den Preis einordnen. Ein Preis weit unter dem Marktüblichen ist eine Aussage über den Inhalt oder über die Analytik. Die Analytik ist der teure Teil, und sie ist auch der Teil, den man nicht sieht.

    Was nicht bekannt ist

    • Peptorium weiß nicht, was BPC-157 beim Menschen tut, und schreibt es deshalb nicht auf. Die veröffentlichten Arbeiten betreffen ganz überwiegend Tiermodelle und In-vitro-Systeme, und deren Übertragung auf den Menschen ist keine Sache, die eine Produktseite entscheidet.
    • Über die Langzeitstabilität eines Lyophilisats außerhalb der angegebenen Lagerbedingungen liegen keine belastbaren allgemeinen Angaben vor. Was zur Lagerung geschrieben wird, ist Konvention, keine Messung.
    • Ob eine bestimmte Flasche das enthält, was auf ihrem Etikett steht, lässt sich ohne eine eigene Analyse nicht wissen - auch nicht anhand dieser Seite.
    • Sport- und Wettkampfregeln sind ein eigenes Regime mit eigenen Listen, das sich unabhängig vom Zulassungsrecht ändert. Wer davon betroffen ist, prüft es an der Quelle seines Verbandes.

    Häufige Fragen

    Was ist BPC-157?

    Ein synthetisches Peptid aus fünfzehn Aminosäureresten mit der Sequenz GEPPPGKPADDAGLV, CAS 137525-51-0, Summenformel C62H98N16O22, berechnete Masse 1419,53 g/mol. Die Sequenz entspricht einem Abschnitt eines im Magensaft beschriebenen Proteins. Gehandelt wird es als weißes Lyophilisat.

    Wofür steht die Abkürzung BPC?

    Für „Body Protection Compound“. Der Name stammt aus der Beschreibung des Ausgangsproteins und ist keine Aussage über eine Wirkung beim Menschen. Die 157 bezeichnet den Abschnitt der Sequenz.

    Ist BPC-157 in Deutschland zugelassen?

    Nein. In der Europäischen Union besteht keine Zulassung als Arzneimittel, weder zentral noch national, und es ist auch kein Nahrungsergänzungsmittel. Das lässt sich in der Medikamentendatenbank der EMA und im Register des BfArM selbst nachschlagen.

    Was heißt „nur für Forschungszwecke“ genau?

    Es ist eine Zweckangabe des Anbieters und keine Zulassungskategorie des deutschen Rechts. Sie besagt, dass die Ware nicht als zur Anwendung beim Menschen bestimmt dargestellt wird. Sie besagt nicht, dass eine Behörde etwas geprüft hätte, und sie erlaubt keine Anwendung beim Menschen.

    Worin unterscheiden sich Reinheit und Peptidgehalt?

    Die Reinheit nach HPLC ist ein Verhältnis: der Anteil des Hauptpeaks an der gesamten getrennten Peakfläche. Der Peptidgehalt ist eine Menge: der Anteil des Flascheninhalts, der überhaupt Peptid ist, wobei der Rest aus Restwasser und dem Gegenion besteht. Aus dem einen Wert lässt sich der andere nicht ableiten.

    Woran erkenne ich ein schwaches Analysenzertifikat?

    An dem, was fehlt: keine Chargennummer, kein Prüfdatum, keine Methodenangabe, kein Chromatogramm, keine Berichtsnummer des Labors und keine Möglichkeit, die Auskunft irgendwo einzuholen, wo der Verkäufer nichts zu sagen hat. Eine einzelne Prozentzahl in einer Produkttabelle ist kein Zertifikat.

    Welche Angaben veröffentlicht Peptorium zu einem Material?

    Die Identität: Sequenz, Summenformel, berechnete Masse und CAS-Nummer, alles in einem öffentlichen Register nachschlagbar. Reinheit und Peptidgehalt beschreiben eine einzelne Charge und gehören in ein Analysenzertifikat des Labors, das diese Charge geprüft hat.

    Zum Auflösen des Lyophilisats wird bakteriostatisches Wasser verwendet; das Volumen des Lösungsmittels bestimmt die Endkonzentration, und der Peptid-Rechner rechnet die beiden Größen ineinander um. Eine Mengenempfehlung ist damit nicht verbunden und wird hier auch nicht gegeben.

    Konzentrationsrechner

    Das Volumen des Lösungsmittels bestimmt die Endkonzentration. Einen Rechner finden Sie im Peptid-Rechner.

    Spezifikation

    Name
    BPC-157
    Synonyme
    Body Protection Compound-157, PL 14736
    CAS-Nummer
    137525-51-0
    Sequenz
    Gly-Glu-Pro-Pro-Pro-Gly-Lys-Pro-Ala-Asp-Asp-Ala-Gly-Leu-Val
    Einbuchstabencode
    GEPPPGKPADDAGLV
    Kettenlänge
    15 Aminosäurereste
    Summenformel
    C62H98N16O22
    Theoretische Masse
    1419,53 g/mol
    Disulfidbrücken
    Keine; die Sequenz enthält kein Cystein
    Form
    Weißes lyophilisiertes Pulver
    Inhalt
    5 mg je Durchstechflasche
    Löslichkeit
    Wasser, wässrige Lösungen
    Verschluss
    Butylstopfen, Aluminiumbördelkappe
    Lagerung
    −20 °C, vor Licht geschützt
    Transportstabilität
    Bis zu 30 Tage bei Raumtemperatur

    Laborunterlagen

    Ein Analysenzertifikat zu BPC-157 sollte die Reinheit nach HPLC, die gemessene Masse gegen die theoretische und den Peptidgehalt nennen, und zwar für genau die Charge, die auf dem Etikett steht. Peptorium veröffentlicht keine eigenen Laborbefunde.

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